Freitag, 14. Juli 2017

Stockholm

Am 10.Juli  bin ich mit dem Nachtzug von Basel nach Hamburg gefahren und dort auf den Zug nach Kopenhagen umgestiegen. Als es plötzlich hiess "nächster Halt Fähre", war ich etwas verwirrt. Aber tatsächlich, der Zug fährt in Puttgarden auf die Fähre, während der Überfahrt muss man aussteigen und sich an Deck aufhalten und ab Rodby fährt der Zug wieder auf festem Boden weiter. Für den relativ kurzen Zug ist neben den Lastwagen eine Spur mit Gleisen auf der Ladefläche reserviert. Ich fand die Abwechslung wunderbar, hatte ich doch überhaupt nicht damit gerechnet eine Stunde auf dem Deck an der frischen Luft zu verbringen. Leider gibt es dieses einmalige Zugerlebnis nur noch bis 2021. Von Kopenhagen nach Stockholm brauchte es dann noch etwas Geduld, aber nach 26 anstatt 24 geplanten Stunden, bin ich endlich angekommen.

3 Tage hatte ich Zeit Stockholm zu erkunden. Gamlastan ist am schönsten früh am Morgen, wenn noch nicht so viele Touristen die Gässchen bevölkern . Ich war auch im Kunkliga Slottet und habe vor allem über die Dimensionen gestaut. Allein die Schlafgemächer sind grösser als meine ganze Wohnung. Das Schloss dient heute als Gästehaus, wenn hoher Besuch nach Stockholm kommt. Dann werden die Teppiche über den Teppichen entfernt, ebenso die Überzüge über den edlen Sesseln und das Schloss wird für ein paar Tage bewohnt.

Einen Tag habe ich auf der grünen Insel Djurgarden verbracht und dort das Nordiska Museet besucht. Am besten gefallen hat es mir aber in Rosendals Trädgard: ein riesiges Areal mit Blumen, Obstheinen und Gewächshäusern. Fast alles im Restaurant wird aus Selbstangebautem zubereitet. Das Bestellen auf Schwedisch klappte langsam auch ganz gut. In stockhokm gibt es vielle schöne orte am Wasser, auch da  sich super verweilen, lesen und zeichnen.  Aber die vielen Buchten und gefühlt wenigen Brücken lassen Fussgänger ganz schön wiet laufen, täglich ca.22 km, wenn man meiner Uhr glaubt....

Am letzten Tag habe ich noch den südlichen Stadtteil Södermalm und den Museumsshop des Fotografiska erkundet. für die Ausstellung hätte ich mehr Zeit gebraucht. Wenn ich Eintritt zahle, will ich immer alles ganz genau anschauen und bin dann sehr lange im Museum.














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